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Tettnang, 25.2.24, 11 Uhr

Veranstaltungsprogramm

11.00 Uhr

Montfortplatz

 

 

11.45 Uhr

Gemeinsam durch die Stadt

 

Montfortstraße – Karlstraße – Schloßstraße – Montfortplatz

 

12.30 Uhr

Abschlusskundgebung

 

 

(Wir klären gerade noch weitere Redebeiträge. Schaut einfach immer mal vorbei für die neuesten Infos.)

Infos findet Ihr auch auf Instagram und Facebook.

Die Veranstaltung wird per Live-Stream übertragen und kann somit aus allen Teilen der Welt unterstützt werden. Den Stream findet Ihr unter folgendem Link:
Live-Stream Messmer Multimedia

 

Gemeinsam für Demokratie –

Gegen Extremismus und Ausgrenzung

Am Sonntag, 25. Februar, um 11 Uhr wollen wir gemeinsam mit euch nun auch in Tettnang ein Zeichen für die Demokratie setzen und für unsere vielfältige Gesellschaft einstehen. Extremismus und Ausgrenzung führen – wie wir aus der Geschichte wissen – ins Verderben auf allen Ebenen. Hass, Fremdenfeindlichkeit und die Missachtung von Menschenrechten sehen wir als Bedrohung für unsere freie und offene Gesellschaft.

Deshalb wollen wir für unsere demokratischen Werte, für Vielfalt und für Rechtsstaatlichkeit gemeinsam mit euch unsere Stimme erheben und uns von den Parolen der Rechtspopulisten deutlich abgrenzen.

Die Demonstration startet um 11 Uhr am Montfortplatz und wird dann über die Montfortstraße, Karlstraße und Schlossstraße wieder am Montfortplatz mit einer kurzen Kundgebung enden.

Alle Informationen hierzu findet ihr hier und auf Facebook:
https://www.facebook.com/gemeinsam.fur.demokratie

Veranstaltet wird die Demonstration von Cosima Kehle, Kerstin Mommsen, Anja Birke Nebel, Michael Och, Hartmut Rocker, Christiane Ruppaner, Kerstin Wattenbach und Mats von Dewitz, alles Bürger*innen aus Tettnang.

Orga-Team Demo Gemeinsam für Demokratie in Tettnang aus dem Jahr 2024
Orga-Team Demo Gemeinsam für Demokratie in Tettnang aus dem Jahr 2024

Ein Teil der Organisierenden: Kerstin Mommsen, Hartmut Rocker, Anja Birke Nebel, Michael Och, Cosima Kehle (v.l.n.r.)

Anreise und Parken

Wegen der zu erwartenden großen Teilnehmerzahl und im Sinne des Klimaschutzes bitten wir alle Teilnehmenden, möglichst mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ist eine Anreise mit dem eigenen PKW nicht vermeidbar, versuchen Sie bitte, Fahrgemeinschaften zu bilden.

Parkmöglichkeiten finden Sie in Tettnang an folgenden Plätzen:

  • Bahnhofstraße
  • Parkhaus Grabenstraße
  • Parflächen Grabenstraße
  • Ecke Wangener-/Lindauer Straße
  • Bärenstraße
  • Albert-Schweitzer-Straße
  • Schützenstraße
  • Kirchstraße, Lindauer Straße, Olgastraße, Schlossstraße, Schillerstraße, Storchenstraße

Wir wären nichts ohne Eure Unterstützung!
Vielen Dank!

Veranstaltungstechnik »Grimm’s Lights«

Messmer Multimedia

All die Menschen, Organisationen und Vereine in der Stadt, die uns bereits im Vorfeld ihre Unterstützung anboten. Sei es, für den Ordner-Dienst tätig zu werden, sei es, die Aktion über ihre Sozialen Medien und Netzwerke zu teilen, sei es, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Einfach mal DANKE!

Die Redner*innen

Doris Hog (Omas gegen Rechts Bodensee)

Wir Omas Gegen Rechts sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischt. Wir erheben als Teil der Zivilgesellschaft unsere Stimmen gegen Antisemitismus, Rassismus und gegen Frauenfeindlichkeit. Wir treten ein für die unteilbaren Menschenrechte, auf denen unser Grundgesetzt fußt. Wir wenden uns entschieden gegen jede Form der Menschenfeindlichkeit.

Wir fühlen uns der lebendigen Erinnerungskultur verpflichtet und stehen zu der Verantwortung, die uns aus unserer Geschichte erwächst.
Die Omas Gegen Rechts nahmen ihren Anfang in Österreich, 2018 wurde die deutschlandweite Gruppe gegründet.

Die Gruppe am Bodensee gibt es seit 2020. In Lindau war eine Gruppe schon im damaligen bayerischen Wahlkampf unterwegs, eine Gruppe auf Facebook nahm ihren Anfang, die beiden Frauen trafen sich und so nahm alles trotz Pandemie seinen Lauf. Mittlerweile ziehen wir uns am kompletten See entlang bis Überlingen, sind aber auch in Oberschwaben und dem Allgäu anzutreffen.

Wir treffen uns inzwischen in Präsenz, aber auch in Zoomkonferenzen. Es gibt eine Facebookgruppe mit derzeit knapp 150 Mitgliedern, ein Emailverteiler und für kurzfristige Absprachen eine Gruppe auf Signal.
Wir organisieren uns über eine Orga-Gruppe, es gibt eine Arbeitsgruppe zur Erinnerungskultur und eine Projektgruppe Schulen, wir wollen in Kontakt mit jungen Menschen kommen.

Wir schließen uns Veranstaltungen und Demos von Bündnispartnern an, organisieren aber auch als Gruppe immer wieder eigene Veranstaltungen – so z.B. eine jährliche Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht am 9. November (Lindau), Stolperstein-Putzaktionen oder Infostände vor Wahlen.

Selbstverständlich schließen wir uns gerne allen aktuellen Demonstrationen für den Erhalt unserer parlamentarischen Demokratie und für unsere freie, offene und vielfältige Gesellschaft an.

Doris Hog und Margarete Paulus gründeten Anfang 2020 die OGR Bodensee.

Antje von Dewitz (VAUDE)

Antje von Dewitz Geschäftsführerin von VAUDE

Antje von Dewitz

Dr. Antje von Dewitz ist Geschäftsführerin der nachhaltigen Outdoormarke VAUDE in Tettnang. Nach ihrem Studium der Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau, war sie bei VAUDE zunächst als Produktmanagerin, später als Verantwortliche für die Kommunikation tätig. Von 2002 bis 2005 promovierte und arbeitete am Stiftungslehrstuhl Entrepreneurship der Universität Hohenheim. 2005 wurde sie Marketingleiterin bei VAUDE und übernahm 2009 die Geschäftsführung von ihrem Vater und VAUDE Gründer Albrecht von Dewitz. Als Geschäftsführerin hat sie VAUDE zu einem durch und durch nachhaltigen Unternehmen transformiert. Antje von Dewitz setzt sich mit viel Herzblut für ökologische und soziale Verantwortung in den globalen Lieferketten ein – nicht nur bei VAUDE, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene. Sie plädiert dafür, dass Unternehmen auch Verantwortung für Mensch und Natur übernehmen und unternehmerischer Erfolg nicht nur am Finanzgewinn sondern auch am Beitrag zum Gemeinwohl gemessen wird. Dabei beweist Antje von Dewitz, dass ein nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen auch wirtschaftlich sehr erfolgreich sein kann. Im hart umkämpften Outdoor-Markt wächst VAUDE seit Jahren überdurchschnittlich. Antje von Dewitz ist Vorstandsmitglied des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW), stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Vize-Präsidentin des Europäischen Outdoor Branchenverbandes (European Outdoor Group/EOG). Für ihr wirtschaftliches, gesellschaftliches und ökologisches Engagement erhielt die Unternehmerin zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Vanity Fair Changing Your Mind Award (2020), den TRIGOS Ehrenpreis für nachhaltiges Wirtschaften (2019) sowie den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg (2017).

Mit dem renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) 2024 wird VAUDE als nachhaltigstes Textilunternehmen Deutschlands (DNP) ausgezeichnet. Zudem gewinnt VAUDE den DNP Sonderpreis „Wertschöpfungskette” als Anerkennung für das hohe Engagement für eine faire und umweltfreundliche Lieferkette.

(Foto: Moritz Attenberger)

Die Musik

Matthias Brugger

Matthias Brugger

Matthias Brugger

»brothers eye« ist das Solo-Projekt von Matthias Brugger.
Der Tettnanger steht sonst meist mit seiner Folk-Rock-Band »The Lorbank Collective« auf der Bühne. Mit Gesang und Gitarre präsentiert der 27-jährige Songs, die bewegen und Mut machen.
Für Demokratie und gegen Ausgrenzung!

(Foto: Claudio Brauchle)

Was die Presse schreibt

Was die Teilnehmenden bitte unbedingt beachten müssen

  • Verantwortliche Versammlungsleitung ist Michael Och. Während der gesamten Dauer der Versammlung muss der Versammlungsleiter jederzeit persönlich als Ansprechpartner für den Polizeivollzugsdienst und die Versammlungsbehörde zur Verfügung stehen. Der Versammlungsleiter hat in Zusammenarbeit mit dem Polizeivollzugsdienst für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Demonstration zu sorgen. Vermag er sich nicht durchzusetzen, so ist er verpflichtet, die Versammlung für beendet zu erklären.
  • Die Teilnehmer der Versammlung sind angehalten, die Anordnungen der Versammlungsleitung oder der von ihm bestellten Ordner zu befolgen (§§ 10, 18 Abs. 1 VersG)
  • Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist vor Ort den evtl. einzelnen Weisungen der Versammlungsbehörde und des Polizeivollzugsdienstes Folge zu leisten. Die Versammlungsbehörde und der Polizeivollzugsdienst können Teilnehmer, welche die öffentliche Sicherheit und/oder Ordnung stören, von der Versammlung ausschließen und ggf. die Versammlung auflösen.
  • Alle Reden, Sprechchöre und Transparentaufschriften haben den öffentlichen Frieden zu wahren. Die Aufstachelung zum Hass gegen Bevölkerungsgruppen oder zu Gewalt oder Willkürmaßnahmen und Verharmlosungen ist nicht erlaubt. Die Menschenwürde anderer darf nicht verletzt werden, indem Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden. Des Weiteren haben in Versammlungsreden und Sprechchören sowie auf Transparenten Aussagen zu unterbleiben, welche gewaltsame Revision völkerrechtlich verbindlicher Grenzverträge einfordern bzw. jede Form von Terrorismus und terroristischen Anschlägen gutheißen, billigen bzw. rechtfertigen. Den bei der Kundgebung auftretenden Rednern und sonstigen Darbietenden sind Äußerungen untersagt, die gegen einschlägige Strafbestimmungen verstoßen, die Ausländerfeindlichkeit oder Rassismus beinhalten oder die geeignet sind, Teile der ansässigen Bevölkerung einzuschüchtern oder zu beängstigen. Gleiches gilt für etwa zu verbreitende Druckwerke und musikalische Darbietungen
  • Mitgeführte Fahnen, Transparente und Trageschilder dürfen an Stangen von einer maximalen Länge bis 2,00 m angebracht sein. Transparente und Trageschilder müssen auf flexiblen Trägermaterialien aufgebracht sein bzw. aus diesen bestehen. Der Querschnitt/Durchmesser von an Transparenten/Fahnen/Trageschildern angebrachten Stangen darf maximal 2,00 cm und an Kanthölzern eine maximale Kantenlänge von 2,0 x 2,0 cm betragen. Das Mitführen von Metallstangen ist untersagt. Fahnen, Transparente und Trageschilder müssen so beschaffen sein, dass ihre Verwendung als Schutzbewaffnung ausgeschlossen ist. Sie dürfen nicht miteinander verbunden bzw. verknotet werden und dürfen nicht so aufgespannt oder mitgeführt werden, dass sie als Sichtschutz der Versammlungsteilnehmer dienen können. Transparentaufschriften haben den öffentlichen Frieden zu wahren. Die Aufstachelung zum Hass gegen Bevölkerungsgruppen oder zu Gewalt oder Willkürmaßnahmen ist untersagt. Die Menschenwürde anderer darf nicht verletzt werden, indem Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden. Transparente und
    Schilder strafbaren Inhalts sind untersagt.

Sorgen wir gemeinsam für ein respektvolles, wertschätzendes und friedliches Miteinander.

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